Team

KATHARINA OBENS

Katharina_lernkultur-BEARB

Menschen, Teams und Prozesse forschend und beratend zu begleiten bietet mir die Möglichkeit, meine analytischen und kommunikativen Fähigkeiten sowie meine schnelle Auffassungsgabe zu nutzen. Dabei bringe ich als Psychologin, Bildungsforscherin und Teamerin in der Museumspädagogik nicht nur psychologisches und didaktisches Know-how mit, ich kann auch in „Kinderschuhen“ laufen: Bei meiner Arbeit genieße ich besonders den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen in Museen, Gedenkstätten, Schulen und anderen Lernorten.

Ich beschäftige mich mit Themen wie sinnlich-ästhetischer Wahrnehmung von Museumsausstellungen, künstlerischen Interventionen in Institutionen, Schulentwicklung, interkultureller Öffnung von Schulen und Museen, kultureller und historisch-politischer Bildung in Museen und Gedenkstätten und statistischen Auswertung von großen Online Surveys in der Besucherforschung.

Dabei liegt mein Fokus auf dem Zusammenspiel von ästhetischer Wahrnehmung und emotionalen sowie kognitiven Prozessen beim kulturellen Lernen. Fragen wie: „Welche Möglichkeiten für nachhaltiges Lernen bieten Museumskonzepte, die dezidiert ein Zusammenspiel von kognitiven und emotionalen Eindrücken bieten?“, sind dabei für mich zentral.

Durch meine Arbeit an meiner Dissertation zum Thema „Emotionen und historisches Lernen“, die sich mit der empirischen Erfassung von Rezeptionen von Schülern von Zeitzeugengesprächen befasst, habe ich mich mit Themen wie Lebensgeschichten von NS-Überlebenden, historisch-politischem Lernen und Erinnerungskultur befasst. Ich verfüge  über ein fundiertes Methodenwissen und Kenntnis der aktuellen Diskurse zum Thema Nationalsozialismus, jüdischem Leben, Menschenrechtserziehung und Oral- sowie Visual-History.

Besondere Themen- und Methodenkenntnisse

– Emotionspsychologie und Besucherforschung

– Empirischen Bildungsforschung und geschichtsdidaktische Forschungserfahrung

– Qualitative und quantitative Evaluationsforschung

– Lehrpraxis mit Sekundarschülern, Gymnasiasten und Studierenden in der schulischen, außerschulischen Bildung und universitären Lehre

– Konzeption von Diversity-Trainings, Workshops und Projektschulatgsreihen in der historisch-politischen Bildung

– Erfahrungen in der Konzeptiuon und Ausrichtung von Mitarbeiter-Weiterbildungen, Mitarbeitercoaching und Mediationen

– Qualitative und quantitative Sozialforschung

– Statisktik und Datenaufbereitung (SPSS, Excel, Onlinetools)

– Tiefenhermeneutische Forschung


DR. ANNA-LENA WENZEL

anna_lernkultur-BEARBIch bewege mich im Kulturfeld in unterschiedlichen Rollen und kann mich daher bei meiner evaluatorischen Tätigkeit gut in die verschiedenen Akteure hineinversetzen. Als Kulturwissenschaftlerin bringe ich eine Vorliebe für interdisziplinäres Arbeiten mit und habe diverse Erfahrungen in verschiedenen institutionellen Zusammenhängen gesammelt. Unter anderem hab ich als Kunstvermittlerin auf der documenta 11, als kuratorische Assistentin im Palais für aktuelle Kunst in Glücksstadt und als Mitarbeiterin der Pressestelle der Hamburger Kunsthalle gearbeitet. Hinzu kommen selbstorganisierte Projekte in kollektiven Zusammenhängen, wie 2011 die Ausstellung „Von dritten Räumen“ (Kunsthaus Hamburg), und das Archivprojekt „Wissensspeicher“ in der Neuen Gesellschaft für bildende Künste (Berlin), das 2015 realisiert wurde.

 Besondere Schwerpunkte und Erfahrungen

– Sensibilität für die unterschiedlichen Arten des Sprechens über Kunst und die Mechanismen des Ein- und Ausschlusses im Kulturfeld durch Tätigkeit als Vermittlerin

– Schreibpraxis als Kunstkritikerin und Autorin von Künstlertexten

– Interesse an Kunsttheorie (Promotion über „Grenzüberschreitungen in der Gegenwartskunst“)

– diverse Vorträge und Moderationen bei wissenschaftlichen Symposien und Kulturveranstaltungen


JUSTIN TIME

justin_Lernkultur_BEARBAus meiner Praxis als Dokumentarfilmer und Künstler bringe ich eine Leidenschaft für Gesprächsführungen mit ins Team von Lernkultur. Mein Verständnis ist das eines non-hierarchischen Sprechens, geprägt von Neugier und Interesse gegenüber den Wahrnehmungen und Meinungen der Interviewten.

In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit der Bedeutung von Räumen und der Analyse gesellschaftspolitischer Prozesse. In Bezug auf Museumsarbeit und Ausstellungskuration bedeutet das, Dinge außerhalb der Norm zu betrachten und zu denken. Ein experimentierfreudiger Umgang und die transdisziplinäre Verbindung verschiedener Lebenswelten, Disziplinen und Wissenschaften können dabei neue Wege aufzeigen. Meine Biografie – vom wandernden Steinmetz zum Videokünstler, Kurator und Dokumentarfilmer – hat dafür den Grundstein gelegt.

Bisherige Projekte (Auswahl)

– interviewbasierte Filme und Installationen:

Slate Stories

Installation aus Interviews mit ehemaligen walisischen Schieferbergarbeitern,

4-Channel-Video auf Schiefer

Chasing Houses

Road Movie über Mobile Homes und den American Dream

– “…dass das heute noch immer so ist” – Kontinuitäten der Ausgrenzung

            Film über die KZ-Überlebende Maria Potrzeba, die als sogenannte “Asoziale”     verfolgt wurde, Auswirkungen auf die folgende Generation und zweifelhafte        Versuche der Aufarbeitung

– trans*_homo – Ausstellungsprojekt im Schwulen Museum Berlin (Kurator)

– Organisation und Durchführung von Veranstaltungsreihen und Workshops im Bereich kulturelle Bildung, Kunst-Politik, Gender und Performance

– Publikation: trans*_homo. Differenzen, Allianzen, Widersprüche, Hrsg. Justin Time, Jannik Franzen, NoNo Verlag Berlin 2012. Zweisprachige Ausgabe

 

 

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