Evaluationen

Gesellschaftliche, soziale und politische Prozesse benötigen eine wissenschaftliche Begleitung, Beratung und Auswertung. Die Ergebnisse von Bildungsprogrammen müssen evaluiert werden.  Zum einen müssen ihre Wirkungen und Ergebnisse empirisch erfasst und zum anderen die Prozesse rekonstruiert werden, die klären, welche Faktoren Gelingenheitsbedingungen darstellen.

Formative und responsive Evaluationen können dabei über die Überprüfung des “Outputs” eines Projekts hinaus Qualitätsenwicklungsprozesse anstoßen.

Zur Anwendung gelangen dafür bei uns qualitative als auch quantitative Forschungsmethoden bzw. multimethodische Designs, die den Gütekriterien von Forschung verpflichtet sind.

Wir arbeiten u.a. nach dem Ansatz der Aktivierenden Evaluation (Cooperrider, Whitney & Stavros 2003). Die Aktivierende Evaluation nimmt dafür Anleihen bei den Methoden der Moderation, des Coaching und der Supervision. Sie regt Reflexionen an und befördert eine bewusste Auseinandersetzung mit den Inhalten und Ergebnissen von Arbeitsabläufen und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf.

Evaluationen sind bei uns partizipativ und dialogisch strukturiert. Das bedeutet, wir streben regelmäßige Feedbackgespräche und Diskussionsforen mit den beteiligten Akteuren an. Dabei behalten wir alle Perspektiven auf Lernprozesse im Blick. Indem wir in Steuerungsrunden und Mitarbeiterbesprechungen unterschiedliche Sichtweisen, Situationseinschätzungen und Lösungsvorschläge diskutieren, können wir ein multiperspektivisches Bild der Situation einfangen. Das trägt dazu bei – auch ungewöhnliche – Lösungswege zu finden.

Grundlagentext

Ralf Bohnsack, Iris Nentwig-Gesemann (Hg.): Dokumentarische Evaluationsforschung. Theoretische Grundlagen und Beispiele aus der Praxis. Opladen, Farmington Hills 2010: Verlag Barbara Budrich

 

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